Wasserversorgung im Wohnwagen unterwegs – unser System im Offroadwohnwagen

Wasser ist unterwegs einer der Punkte, der tatsächlich bestimmt, wie lange wir unabhängig stehen können. Deshalb haben wir in unserem Offroadwohnwagen einen fest eingebauten 110-Liter-Tank. Damit haben wir Trinkwasser, Wasser zum Kochen und Waschen und genügend Reserve zum Duschen dabei. Entscheidend ist für uns aber nicht nur die Menge: Wir wollen auch wissen, wie viel noch im Tank ist und unser Trinkwasser unabhängig von der jeweiligen Wasserqualität unterwegs filtern können.

110 Liter Wassertank im Offroadwohnwagen

110 Liter Trinkwasser – heute würden wir es anders machen

In unserem Offroadwohnwagen haben wir einen fest eingebauten 110-Liter-Trinkwassertank. Beim Befüllen geben wir Chlor zur Wasserdesinfektion dazu. So können wir das Wasser auch über längere Zeit im Tank mitführen.

Aus heutiger Erfahrung ist uns der Tank allerdings zu groß. 110 Liter bedeuten voll nicht nur viel Gewicht, sondern auch, dass das Wasser entsprechend lange im Tank bleibt. Für Reisen in sehr trockene Regionen oder durch die Wüste kann eine große Reserve sinnvoll sein. Dort, wo wir normalerweise unterwegs sind, würden wir heute anders planen.

Für unser Reiseprofil würden uns rund 40 Liter reichen. Statt möglichst viel Wasser mitzunehmen, würden wir häufiger nachfüllen und das Wasser dabei entsprechend filtern. Wasser finden wir auf unseren Reisen regelmäßig – wichtiger ist für uns, daraus zuverlässig gutes Trinkwasser zu machen.

Füllstandsanzeige unseres 110 Liter Wassertanks im Wohnwagen

Die Füllstandsanzeige ist bei einem großen Tank trotzdem praktisch. Wir sehen jederzeit, wie viel Wasser noch vorhanden ist und können rechtzeitig nachfüllen. Unser Fazit nach der bisherigen Nutzung ist aber klar: Für unsere Reisen lieber weniger Wasser mitführen, dafür regelmäßig frisches und gefiltertes Wasser nachfüllen.

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Wasserfilter mit Aktivkohle – einfach und günstig

Unser Schwerkraftfilter mit Aktivkohle ist für uns eine praktische und vergleichsweise günstige Lösung. Er braucht weder Strom noch einen festen Einbau: Wasser einfüllen, warten und anschließend das gefilterte Wasser entnehmen. Für unseren Reisealltag funktioniert das gut.

Schwerkraft-Wasserfilter mit Aktivkohle für Trinkwasser unterwegs

Uns ist aber klar, dass es technisch bessere Lösungen gibt. Feinere Filtersysteme oder Umkehrosmose können je nach Ausgangswasser deutlich mehr leisten. Unser Schwerkraftfilter ist deshalb nicht die technisch beste Lösung, sondern eine einfache und günstige Variante, die für unsere derzeitige Nutzung gut funktioniert.

Aktivkohle regelmäßig wechseln

Bei einem Aktivkohlefilter ist der rechtzeitige Filterwechsel wichtig. Die Aktivkohle sollte nicht unbegrenzt verwendet werden, da der Filter bei zu langer Nutzung selbst hygienisch problematisch werden kann. Deshalb wechseln wir die Filter regelmäßig und haben unterwegs immer einen Ersatz dabei.

Katadyn als Reserve

Für den Notfall haben wir zusätzlich eine Katadyn-Filterpumpe dabei. Sie ist bewusst nur unsere Reserve und nicht Teil der täglichen Wasserversorgung. Unser normales System soll möglichst einfach bleiben.

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Duschen unterwegs – so einfach wie möglich

Beim Duschen halten wir es bewusst einfach. Unser Wohnwagen hat zwar einen eigenen Duschanschluss, meistens brauchen wir aber nicht mehr als einen Solarduschbeutel. Den hängen wir rechtzeitig in die Sonne und haben am Abend warmes Wasser – ohne Boiler und ohne zusätzlichen Stromverbrauch.

Duschanschluss am Offroadwohnwagen für Duschen unterwegs

Geduscht wird draußen im Duschzelt. Das gibt uns die nötige Privatsphäre und hält Wasser und Feuchtigkeit aus dem Wohnwagen. Gleichzeitig nutzen wir das Zelt als separaten Platz für unsere BOXIO Trenntoilette.

Für uns ist das eine dieser Lösungen, bei denen weniger Technik unterwegs tatsächlich angenehmer ist: Wasser, Sonne, Duschbeutel und ein geschützter Platz reichen.

Mehr zu BOXIO, Duschzelt und unserem Alltag am Stellplatz findest du in „Leben“.

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Warum wir die Wasserversorgung einfach halten

Je weiter wir von Infrastruktur entfernt stehen, desto wichtiger wird für uns einfache Technik. Tank, Filter und Solardusche funktionieren unabhängig voneinander. Wenn ein Teil ausfällt, steht nicht gleich das ganze System still.

Wie geht es weiter?

Strom, Wasser, Navigation und das Leben am Stellplatz gehören für uns zusammen. In unserer Ausrüstungsübersicht findest du alle Bereiche unseres tatsächlichen Reise-Setups.

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