Offroad Navigation: GPS, Offlinekarten und Routenplanung

Wenn wir Offroad unterwegs sind, verlassen wir uns nicht auf eine einzige Navigationslösung. Wir planen unsere Strecken vorab, nutzen unterwegs Karten auf dem Tablet und haben mit dem Garmin Montana 700i ein zusätzliches GPS-Gerät dabei. Google Maps, Park4night und Organic Maps erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben.

Fertige Offroad-Routen und Waypoint-Sammlungen veröffentlichen wir bewusst nicht. Stattdessen zeigen wir hier, wie wir selbst planen und navigieren – und welche Systeme sich auf unseren Reisen tatsächlich bewährt haben.

Offroad Navigation im Jeep mit Tablet und Garmin GPS

Wie wir unsere Offroad-Routen planen

Unsere Reise beginnt meistens lange vor der eigentlichen Fahrt. Wir sehen uns die Region vorab digital an, prüfen Straßen und Wege und überlegen, welche Strecken für unsere Tour interessant sein könnten. Dabei verlassen wir uns nicht auf eine einzige Karte oder App, sondern vergleichen unterschiedliche Informationen und stellen unsere Route selbst zusammen.

Fertige Offroad-Routen, GPX-Tracks oder Waypoint-Sammlungen veröffentlichen wir bewusst nicht. Einerseits möchten wir besondere Plätze nicht unnötig verbreiten, andererseits können sich Wege und Bedingungen verändern. Viel interessanter ist für uns deshalb die Frage: Wie findet und plant man selbst Strecken, wenn man abseits der normalen Reiserouten unterwegs sein möchte?

Je weiter wir uns von normalen Straßen entfernen, desto wichtiger werden Offlinekarten und ein zusätzliches, unabhängiges GPS-System. Deshalb besteht unsere Navigation aus mehreren Werkzeugen, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen.

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Offlinekarten und Navigation auf dem Tablet

Das Tablet ist für uns unterwegs die zentrale Kartenoberfläche. Wir verwenden dabei nicht eine einzige Navigations-App für alles, sondern je nach Situation unterschiedliche Anwendungen. Vor allem abseits guter Mobilfunkabdeckung laden wir die benötigten Karten vorher herunter.

Google Maps – für die normale Straßennavigation

Google Maps nutzen wir hauptsächlich dort, wo wir noch auf normalen Straßen unterwegs sind. Für die klassische Fahrt von A nach B, Orte, Tankstellen oder Geschäfte ist es für uns die einfachste Lösung. Sobald es abseits der normalen Straßen weitergeht, wechseln wir auf andere Karten und Systeme.

Park4night – für Stellplätze unterwegs

Park4night nutzen wir vor allem bei der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten und als zusätzliche Informationsquelle während der Reise. Die Einträge sind für uns Anhaltspunkte – wir entscheiden vor Ort selbst, ob ein Platz tatsächlich zu uns, unserem Gespann und der jeweiligen Situation passt.

Organic Maps – wenn wir offline navigieren

Organic Maps ist für uns vor allem interessant, wenn keine zuverlässige Internetverbindung vorhanden ist. Die Karten können vor der Reise heruntergeladen werden und stehen anschließend offline zur Verfügung. Gerade auf abgelegeneren Strecken ist das für uns wesentlich sinnvoller, als darauf zu hoffen, unterwegs noch Kartendaten laden zu können.

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Garmin Montana 700i: unser zusätzliches GPS-Gerät

Zusätzlich zum Tablet läuft bei uns ein Garmin Montana 700i. Das Garmin ergänzt das fest verbaute Jeep-Navi und funktioniert unabhängig von der mobilen Internetverbindung. Gerade bei Offroad Navigation möchten wir nicht alles von einem Tablet, einem Smartphone oder einem Mobilfunknetz abhängig machen.

Das Prinzip dahinter ist einfach: Straßennavigation, Tablet mit Karten und ein eigenständiges GPS-Gerät überlappen sich. Fällt ein System aus oder fehlen dort die benötigten Informationen, bleibt ein anderes verfügbar.

Drohne zur Streckenerkundung

Eine Karte zeigt nicht immer, wie eine Passage aktuell aussieht. Wenn wir vor einer unbekannten Stelle wissen möchten, was hinter der nächsten Kurve oder Kuppe liegt, nutzen wir zusätzlich unsere DJI-Drohne zur Streckenerkundung. Sie ersetzt keine Navigation, kann aber helfen, eine Situation einzuschätzen, bevor wir mit dem Gespann hineinfahren.

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Kommunikation unterwegs: Mobilfunk, Starlink und Funk

Mobilfunk und eSIM mit MobiMatter

Mobilfunk ist unser erster Weg ins Internet. Für Reisen ins Ausland nutzen wir MobiMatter eSIM. Unser Tipp aus der Praxis: die eSIM bereits vor der Reise einrichten, bevor man im fremden Netz darauf angewiesen ist.

Starlink, wenn Mobilfunk nicht mehr reicht

Wo Mobilfunk aufgibt, ist Starlink unsere zweite Internetverbindung. Dazu kommt Funk für die direkte Kommunikation unabhängig vom Mobilfunknetz. Auch hier gilt dasselbe Prinzip wie bei der Navigation: mehrere unterschiedliche Systeme sind für uns wertvoller als die Hoffnung auf eine einzige perfekte Lösung.

Funk für Spotter und Einweisung

Funk nutzen wir vor allem für die direkte Kommunikation rund ums Fahrzeug. Wenn einer von uns beim Rangieren oder auf einer schwierigen Passage aussteigt und als Spotter einweist, ist ein Funkgerät wesentlich praktischer als Zurufen oder Telefonieren.

Dafür haben wir PMR-Funkgeräte von Motorola, unter anderem das G9 Pro, dabei. Zusätzlich nutzen wir ein günstiges Dreier-Set von Amazon. Interessanterweise funktioniert das billige Set in manchen Situationen sogar besser als das deutlich teurere Motorola.

Für große Reichweiten setzen wir die Geräte nicht ein. Uns geht es hauptsächlich um die zuverlässige Verständigung über kurze Distanz – Spotten, Einweisen, Rangieren und Kommunikation zwischen Fahrzeug und Begleitperson. Gerade dafür möchten wir auf Reisen nicht von Mobilfunk oder Internet abhängig sein.

Empfehlungs-/Affiliate-Links: Wenn du über einen unserer Partnerlinks kaufst oder buchst, können wir eine Vergütung erhalten. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

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